| Mehrgenerationenhaus |
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in Donaueschingen eröffnet
Mit einer feierlichen Eröffnung startete am Mittwoch, 5. März 2007, das Donaueschinger Mehrgenerationenhaus. Das durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministrium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt stellt eine höchst innovative Einrichtung für alle Generationen dar. Am Mittwoch, 5. März, um 10 Uhr war es soweit: Das Mehrgenerationenhaus Donaueschingen ging mit einer kleinen Eröffnungsfeier an den Start. Ministerialdirektor Thomas Halder beglückwünschte vor rund 40 geladenen Gästen den Landkreis Schwarzwald-Baar in Vertretung von Sozialministerin Dr. Monika Stolz dazu, nun auch ein solches Haus zu besitzen. Auch brachte er aus Stuttgart gleich das künftige offizielle Hausschild mit und überreichte es Michael Stöffelmaier, dem Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Schwarzwald-Baar-Kreis, der es zusammen mit der Berichsleiterin "Soziale Dienste" Sabine Rahmert und der Koordinatorin des Hauses Hildegard Moser dankend entgegen nahm.
Die Freude ist berechtigt: Immerhin gibt es bundesweit auf die Initiative des Bundesministriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend inzwischen 500 solcher Häuser. Auch Landrat Karl Heim zeigte sich sehr erfreut über das innovative Projekt im Herzen Donaueschingens. Besonders froh über die Ansiedelung ist der Oberbürgermeister der Donaustadt, Thosten Frei. Er dankte der Sozialdezernentin des Landkreises, Barbara Kollmeier, dafür, Donaueschingen überhaupt auf die Idee gebracht zu haben, sich um das Mehrgenerationenhaus zu bewerben. Landtagsabgeordneter Guido Wolf (CDU) benannte das Mehrgenerationenhaus als Symbol für die gesamte Gesellschaft, in der sich die Generationen ineinander verschränken. Lobende und zuversichtliche Worte äußerten auch Vertreter der Kooperationspartner: die Vorsitzende des Stadtseniorenrats Irmgard Engel, Dr. Vera Gassmann (Firma Sick-Stegmann, welche das Projekt vorbildlich unterstützt), sowie Inge Häßler (Fachstelle Sucht). Die Segnung des Hauses übernahm Michael Radigk. Ab der Mittagszeit war das Haus dann bereits für alle geöffnet und wird es auch künftig bleiben (siehe Öffungszeiten). Früher war es völlig selbstverständlich, dass Jung und Alt gemeinsam unter einem Dach lebten und sich gegenseitig unterstützten. Oma und Opa passten auf die Kleinen auf, hatten eine Aufgabe, und die Kinder waren versorgt, wenn Mama oder Papa mal keine Zeit hatten. Inzwischen ist vieles anders — gesellschaftliche Isolation ist oft die Folge. Mit Mehrgenerationenhäusern soll dem entgegengesteuert werden: Für verschiedene Altersgruppen bieten sie Raum, sich ungezwungen zu begegnen und gegenseitig von den Kompetenzen des jeweils anderen zu profitieren. Zudem sind die Häuser als eine Dienstleistungsdrehscheibe gedacht. Im Kernstück handelt es sich um ein Café, aus dem heraus unsere bestehenden Dienstleitungen und Beratungsleistungen angeboten werden, in dem sich darüber hinaus aber auch weitere Angebote auf der Grundlage einer generationsübergreifenden Zusammenarbeit entwickeln sollen. Das Projekt des Mehrgenerationenhauses in der Donaueschinger Schulstraße 5 wird eine Reihe verschiedener Angebote für Jung und Alt zusammenfassen:
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