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5. Villinger Stadtlauf 2010 PDF Drucken E-Mail

Bei strahlendem Sonnenschein fand der in diesem Jahr 5. Villinger Stadtlauf statt. Viele tausend Läuferinnen und Läufer haben seit 2006 summiert zigmal die Erde umrundet, um Gutes für sich und andere zu tun.
1.622 Läuferinnen und Läufer waren am Sonntag, 18. Juli 2010, in der rund um die Stadt Villingen herum unterwegs. Gelaufen wurden 11.935 Runden.  Zusammen mit den zusätzlichen 2.404 Badischen Meilen konnte so eine Spendensumme von 14.339 Euro an den Caritasverband für den Schwarzwald-Baar-Kreis e.V. übergeben werden. Der Villinger Stadtlauf bot damit wieder einmal ein Großspektakel der besonderen Art. Inzwischen ist er eine feste Institution im jährlich kulturellen 

 

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Das Motto „laufend-mithelfen“ drückt bereits den Grundgedanken der Veranstaltung aus: Es geht nicht nur um’s Laufen, sondern auch um’s Helfen: Das kann übrigens jede und jeder beim jeweiligen Villinger Stadtlauf –
er ist als sportlich offene Veranstaltung konzipiert, in welcher alle –mit oder ohne Handicap - teilnehmen können, egal ob in der Laufzeit zwischen jeweils 14 und 16.30 Uhr eine oder viele Runden gedreht werden. Beliebt ist der Lauf auch bei Gruppen. Zahlreiche Sportvereine oder auch Betriebsmannschaften gehen an dem Start. Für jede geschaffte 2,3 Kilometer lange Runde zahlt die Volksbank eG Villingen dem Caritasverband für den Schwarzwald-Baar-Kreis einen Euro. Wer vier Runden und damit das historische Streckenmaß der so genannten „Badischen Meile“ schafft, erläuft sogar noch einen Euro extra. Diesmal kam das Geld dem Projekt Tandem zur Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern sowie dem Caritas-Hausmeisterservice zugute. 

Der Lauf hilft. Umgekehrt halfen ebenfalls wieder viele mit, damit der Lauf gelang. So wurden Dutzende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Caritas und Volksbank im Hintergrund beispielsweise als Streckenposten tätig. Mehrere Musikgruppen spielen an der Laufstrecke verteilten Punkten auf und unterhielten Läufer wie auch Gäste. Über die gesamte Veranstaltung hinweg moderierte wieder Heinrich Greif, stellvertretender Rektor der Bickebergschule. Besondere Unterhaltung bot den Zuschauern auch der 14-jährige Eventläufer Marvin Hodapp. Er schaffte eine Strecke von 80 Metern in 20 Sekunden auf allen Vieren. Später zeigte er mit zwei Freunden vor der Siegerehrung auf dem Osianderplatz einen spektakulären Breakdance.   

Nicht zu vergessen sind beim Villinger Stadtlauf jeweils auch die Zuschauer am Wegesrand. Sie erst verleihen ihm gemeinsam mit den Musikgruppen den inzwischen weit über die Doppelstadt hinaus bekannten Volksfestcharakter.

 

Musikalische Unterhaltung durch neun Musikgruppen: 

Diesmal waren es neun Musikgruppen mit recht unterschiedlichen musikalischen Ausrichtungen. Während auf dem Osianderplatz die Villinger Stadtmusikanten aufspielen, wirkten die Musik- und Trachtenkapelle Pfaffenweiler in der Niederen Straße. In der Oberen Straße engagierte sich der Männerchor 1887 und in der Bickenstraße prägten die „Ludlinger“, eine Abteilung der Stadtmusik Hüfingen, musikalisch das Geschehen. Am Bühnenwagen vor dem Riettor spielte die Bläsergruppe der Bickebergschule. Auf dem Bühnenwagen war die Schulband der Deutenberg-Realschule Schwenningen aktiv. Ohne festen Standplatz waren zwei Villinger Guggenmusiken mit jeweils rund 35 Musikerinnen und Musikern an vielen Orten in der Stadt zu hören: die für den Stadtlauf schon traditionellen Krawazzi Ramblers und neu mit dabei die Gugge Hättä-Lila. Bei der Siegerehrung am Schluss zu hören war auch der integrative Trommlerzug des Caritasverbandes.

Hier geht es zur offiziellen Homepage "www.laufend-mithelfen.de"
des Villinger Stadtlaufs.

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Hier finden Sie einen Rückblick auf den Rekordlauf des Jahres 2009:


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Start um 14 Uhr: 2.150 Läuferinnen und Läufer machen sich für den Caritasverband
für den Schwarzwald-Baar-Kreis auf die Socken.

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Moderator Heinrich Greif (links) mit dem Schirmherr der caritativen Veranstaltung,
Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon. 

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Überholte sich diesmal selbst: Dr. Rupert Kubon, Oberbürgermeister der 80.000 Einwohner
zählenden Stadt Villingen-Schwenningen und Schirmherr der caritativen Veranstaltung
schaffte acht Runden. Im vergangen Jahr waren es sieben. 

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Sogar das Villinger Historische Grenadiercorps zog mit Uniform seine Runden um die Stadt.

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Auch die Villinger Kantorei stellte ein Laufteam. Mitglieder feuerten die Läufer am Wegesrand an.

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Von den Stadtwerken der Doppelstadt „SVS“ gab’s an dem Tag
mit ausnahmsweise viel Sonne kostenlos Wasser. 

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Schon Wochen vor der Großveranstaltung halfen verschiedene Organisationen mit,
den Lauf vorzubereiten. So beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem Leiterwagen
zum Aufhängen des Lauf-Transparents quer über die Fußgängerzone Villingens.

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Auch mit dabei: Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, Siegfried Kauder (rechts).
Sein persönlicher Referent unterstützte den Abgeordneten beim Anlegen der Startnummer.

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Ohne Turnschuhe unterwegs: Siegfried Kauder hatte zwar Laufdress, nicht aber an die
Turnschuhe gedacht und so ging er mit polierten Politikerschuhen ins Rennen. 

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Ali Yaas, sorgte als ehemaliges Mitglied der legendären „Les Humphries Singers“ für Stimmung.

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Immer wieder begeistert von den Leistungen der Teilnehmer: Alt-Dekan Kurt Müller (rechts),
Vorsitzender des Caritas-Vorstandes.

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Kurz vor zwei Füchsen als Schlussläufer trafen nach zweieinhalb Stunden auch Michael Stöffelmaier,
Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Schwarzwald-Baar-Kreis, und Bundestagsabgeordneter
Siegfried Kauder (rechts) im Ziel ein.  

 

Text und Bild: Wolfgang Trenkle

 
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